Studiokonzert am 12.09.2019: Manuel Troller

Donnerstag, 12. September 2019 im MPS-Studio Villingen

Das Konzert ist ausverkauft

Solo aufzutreten, davor scheute Manuel Troller lange zurück. Bis ihn vor drei Jahren der Jazzclub Bee-Flat in Bern bat, einen Abend gemeinsam mit Marc Ribot zu bestreiten: Zuerst das Solo des jungen, aufstrebenden Musikers aus der Schweiz, dann das des US-Altmeisters der freien elektrischen Gitarre. Seither zeigt Troller seine Musikentwürfe auch allein. Es ist eine abstrakte, aber auch konkrete Musik der minimalen Musterverschiebungen und der kleinen Amplituden. Manuel Troller ist nicht das, was man einen Klangforscher nennen würde. Das reine Soundexperiment ist nicht das, was ihn interessiert. Worum es eher geht, das ist, diese Sprache zum Handwerk zu machen, sie zu formen, in ihr eine neue Poesie zu finden. Troller spielt eine Gitarre, die Stimmungen, Assoziationen, Erinnerungen nicht vertont und schon gar nicht aufdrängt, sondern durchlässt. Und damit eine Musik, die ihren Hörerinnen und Hörern nicht sagt, was sie hören und fühlen sollen. Seine Musik zeigt – und das in aller erdenklichen Klarheit – dass sie immer noch fühlen können. 1986 in Luzern (CH) geboren, spielt er im Trio Schnellertollermeier, sowie an der Seite von Schriftsteller Michael Fehr. Er macht improvisierte Musik mit den Bands Tree Ear Trio (mit Gerry Hemingway und Sebastian Strinning), in Duos mit dem Schlagzeuger Julian Sartorius oder dem Bassklarinettisten Hans Koch. Jetzt kommt er zum Auftakt von „Jazzin‘ The Black Forest“ in Villingen.

Im MPS-Studio steht nur eine begrenzte Platzzahl zur Verfügung. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt, Anmeldung über info@mps-Villingen.de