Medusa Beats

SA 14.09.2019 Theater am Ring, Villingen-Schwenningen

 

Medusa Beats

Benoît Delbecq (F) p
Clemens van der Feen (NL) b
Jonas Burgwinkel (D) dr

International besetzt das Klaviertrio mit dem vieldeutigen Namen „Medusa Beats“.  Der Name ist der  griechischen Mythologie entlehnt. Die betörende Schönheit Medusa wurde dem Mythos nach in ein Ungeheuer verwandelt, sprichwörtlich sind ihre Schlangenhaare und das schreckeinflößende Äußere, das  männliche Betrachter zu Stein erstarren ließ.  Zu Stein erstarren wird der Zuhörer hier hoffentlich nicht; viel eher gerät er ins Staunen über die außergewöhnliche Musik, die  auf einem filigran-feinsinnigen Zusammenspiel basiert. Medusa Beats erreicht mit seinen impressionistischen Preziosen, mit seiner Vielfalt an spielerischen Einfällen eine besondere hypnotische Ästhetik, die den drei gleichberechtigten glänzend aufspielenden Musikern geschuldet ist  eine  spannende und abwechslungsreiche Gruppenimprovisation über alle Stilgrenzen hinweg. Die hohe Kunst des Trio-Spiels wird hier zelebriert!  Der Franzose Benoît Delbecq arbeitet als klassischer Konzertpianist ebenso, wie als Jazzmusiker. Er spielte  u.a. mit t Evan Parker, Steve Lacy, Derek Bailey und  Louis Sclavis.  Clemens van der Feen gehört zu den vielfach ausgezeichneten Bassisten der Niederlande, der u.a. mit  Toots Thielemans, Tony Malaby, Chris Potter  und  Billy Hart zusammenspielte.  Jonas Burgwinkel ist einer der gefragtesten Schlagzeuger der deutschen Jazzszene, der nicht nur als Professor in Köln unterrichtet, der vor allem mit dem Pablo Held-Trio bekannt wurde, aber in zahlreichen anderen Bands aktiv ist und mit „Medusa beats“ ein eigenes Trio-Projekt hat, das aufhorchen lässt.

»… ein Trio, das geschickt allen gängigen Konventionen entflieht und einen eigenen inneren Kreislauf der Klänge und vertrackten Grooves entwickelt.«  (Jazzthing)