Once in a Blue Moon

Freitag, 11.September 2020; 19.00 Uhr

Akkordeonist Luciano Biondini und Klaus Falschlunger an der Sitar gehören zu jenen Musikern, die mit offenen Augen und Ohren ausgestattet, immer wieder ein Aufeinandertreffen von unterschiedlichen Musiktraditionen und Stilrichtungen suchen. In ihrem neuen Programm „Once In A Blue Moon“ durchstreifen die zwei Virtuosen, die weiten Galaxien der westlichen und östlichen Musikhemisphäre – Seelenmusik voller Poesie, Energie und feinem Humor.

Luciano Biondini gehört seit langem zu jener kleinen Handvoll überragender europäischer Akkordeonvirtuosen, die zwar im Jazz zu Hause sind, aber immer auch mit Haut und Haar der mediterranen Musik ihrer Heimat verbunden geblieben sind. Biondini spielt italienische  Canzoni mit ungezähmter Leidenschaft. Er studierte ab dem zehnten Lebensjahr klassisches Akkordeon und erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen. 1994 wandte er sich der Jazzmusik zu und trat mit Musikern wie Rabih Abou-Khalil, Dave Bargeron, Michel Godard, Lucas Niggli, Battista Lena, Gabriele Mirabassi, Enrico Rava, Tony Scott, Mike Turk und Enzo Pietropaoli auf. Regelmäßig arbeitet er im Duo mit dem argentinischen Saxophonisten und Klarinettisten Javier Girotto. Gemeinsam mit Michel Godard und Roberto Dani gehört er zudem zum European Quartet von Samo Šalamon. Klaus Falschlunger, österreichischer Musiker, kam vor 20 Jahren mit der indischen Sitar in Berührung. Seither  hat er sich zu einem Könner auf dem Instrument und einem aktiven Vertreter der indisch-europäischen Szene in Europa entwickelt. Er zählt derzeit zu den erfolgreichsten und vielseitigsten Sitarspielern Europas. Nach dreijährigem Studium in New Delhi und Varanasi in Nordindien lotete er mehr und mehr seine musikalischen Grenzen und die des Instruments aus. So finden sich in seinen Kompositionen unterschiedlichste Elemente aus indischer Musik, Jazz, Folk und Rock/Pop wieder. Aufgewachsen mit Jazz und Rockmusik, entdeckte er bei seinen ausgiebigen Reisen nach Asien, dem Nahen Osten und Europa mehr und mehr die Vielfältigkeit der Musik. Neben seiner Vorliebe für indisch-klassische Musik spielt, experimentiert und komponiert er mit unterschiedlichen Formationen. Seine Kreativität und Vielseitigkeit brachten ihn mit zahlreichen Musikern und Künstlern aus Indien, Korea, USA und Europa zusammen.